KIMURA in Japan setzt auf eine GREENMAX Folienwaschanlage für eine bessere Regranulatqualität

Die Qualität von Kunststoffregranulat hängt nicht allein von der eingesetzten Regranulieranlage ab. Ebenso wichtig ist der Zustand des Materials vor der Extrusion. Sand, Fremdstoffe und andere Kunststoffe müssen möglichst zuverlässig entfernt werden, damit die Qualität des fertigen Regranulats nicht von Charge zu Charge schwankt.

KIMURA verfügt über rund 60 Jahre Erfahrung im Kunststoffrecycling. Um die Aufbereitung gebrauchter PE-Folien zu verbessern, entschied sich das Unternehmen für eine GREENMAX Waschanlage für PE-Folien. Der Schwerpunkt liegt auf einer gründlicheren Vorbehandlung und einem stabilen Prozess für das Stretchfolien-Recycling.

Das folgende Video wurde vom GREENMAX Team während eines Probelaufs aufgenommen. Dabei wurden LDPE-Stretchfolien auf der kompletten Anlage gereinigt und anschließend direkt in einer Agglomerieranlage weiterverarbeitet. Das erzielte Ergebnis entsprach den Anforderungen des Kunden:

Unterschiedliche Folienqualitäten erschweren die Aufbereitung

KIMURA betreibt Recyclingstandorte unter anderem in Hokkaido, Chiba, Hyogo, Kyushu und Yamaguchi. Das Unternehmen verarbeitet verschiedene Wertstoffe, darunter PET-Flaschenballen, Altpapier, Kunststofffolien und verdichtete Schaumstoffabfälle.

Bereits seit etwa 2000 arbeitet KIMURA beim Ankauf von EPS-Blöcken mit INTCO Recycling, der Muttergesellschaft von GREENMAX, zusammen. Die monatliche Liefermenge liegt bei etwa 100 bis 150 Tonnen. Daraus hat sich eine langjährige Geschäftsbeziehung entwickelt.

Seit 2020 verarbeitet KIMURA einen Teil der gesammelten Folienabfälle zu Regranulat. Ein Teil des Materials wird in Japan verkauft, ein weiterer Teil geht zur weiteren Nutzung an INTCO Recycling.

Die Zusammensetzung der Folien ist jedoch nicht immer gleich. Je nach Herkunft können einzelne Chargen Sand, andere Kunststoffarten oder anhaftende Verschmutzungen enthalten. Das erschwert eine gleichmäßige Verarbeitung und kann dazu führen, dass das Regranulat die Anforderungen der nachfolgenden Produktion nicht erfüllt. Besonders bei Logistik-, Verpackungs- und Stretchfolien ist eine sorgfältige Vorbehandlung deshalb entscheidend.

PE-Stretchfolienabfälle

Zusätzliche Reinigung für ein stabileres Ausgangsmaterial

GREENMAX betrachtete das Problem nicht ausschließlich aus Sicht der Regranulieranlage. Zunächst musste die Qualität des Eingangsmaterials verbessert werden. Empfohlen wurde daher ein abgestimmter Prozess aus Zerkleinerung, Sortierung und Wäsche, bevor die Folien in die weitere Verarbeitung gelangen.

Eine passend ausgelegte Folienwaschanlage muss mehr leisten als die Entfernung sichtbarer Oberflächenverschmutzungen. Sie soll auch den Anteil an Sand und Fremdstoffen reduzieren, damit der Materialstrom möglichst sauber und gleichmäßig in die nachfolgenden Prozessschritte gelangt.

Beim Stretchfolien-Recycling wirken sich diese Schritte direkt auf die Prozessstabilität und die spätere Materialqualität aus. Je besser die Folien vorbereitet sind, desto kontrollierter lassen sie sich anschließend agglomerieren oder regranulieren.

GREENMAX Waschanlage für PE-Folien

Recyclingpraxis und Anlagenbau zusammengeführt

GREENMAX entwickelt und produziert nicht nur Waschanlagen für PE-Folien. INTCO Recycling verarbeitet seit vielen Jahren Kunststoffabfälle und Regranulate und kauft unterschiedliche Recyclingmaterialien an. Dadurch fließen praktische Erfahrungen mit Rohstoffqualität, Reinigung und Weiterverarbeitung in die Auslegung der Anlagen ein.

Im Verlauf des Projekts prüfte KIMURA den Prozessaufbau und die einzelnen Komponenten der GREENMAX Folienwaschanlage sorgfältig. Auch eigene Erfahrungen aus dem laufenden Recyclingbetrieb wurden in die Abstimmung einbezogen. Nach mehreren Monaten interner Beratung entschied sich das Unternehmen schließlich für die LDPE-Folienwaschanlage von GREENMAX.

Zerkleinerte Folie gelangt in die Waschanlage

Probelauf mit Stretchfolie im GREENMAX Werk

Vor dem Versand nach Japan führte GREENMAX einen vollständigen Probelauf mit Stretchfolienabfällen des Kunden durch. Das Material wurde zunächst zerkleinert und sortiert. Anschließend entfernte die Waschlinie Sand, Staub und weitere anhaftende Verunreinigungen. Danach folgten Entwässerung und Trocknung.

Die gereinigten PE-Folien wurden direkt einer großen Agglomerieranlage zugeführt. Am Ende des Versuchs entstand sauberes und gleichmäßiges PE-Folienagglomerat. Gleichzeitig zeigte der Test, dass die Waschlinie und die nachgeschaltete Materialaufbereitung zuverlässig aufeinander abgestimmt waren.

Hauptkomponenten der Folienwaschanlage

Die Anlage hat inzwischen alle Funktionsprüfungen im GREENMAX Werk durchlaufen und wurde für den Versand nach Japan verpackt. Mit dem Projekt möchte KIMURA die Verarbeitung von PE-Folien weiterentwickeln – von der Reinigung über die Agglomeration bis zur späteren Regranulierung und Nutzung des Recyclingmaterials.

Für Recyclingunternehmen, die mit wechselnden Folienqualitäten, hohen Fremdstoffanteilen oder schwankender Regranulatqualität arbeiten, kann eine geeignete Waschanlage für PE-Folien die notwendige Grundlage schaffen. Sie verbessert den Zustand des Ausgangsmaterials und unterstützt eine stabilere Weiterverarbeitung in der Regranulieranlage.

Gereinigte PE-Folienflocken


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