Weg von hohen Transportkosten: Wie ein französischer Recycler mit einem Styroporverdichter seine EPS-Recyclinggewinne steigert

In Paris betreut ein Recycler seit Jahren Kunden bei der Rücknahme von EPS-Schaumstoffabfällen. Der Kunde erzeugt täglich große Mengen an Verpackungsabfällen aus Schaumstoff, die regelmäßig vor Ort abgeholt werden müssen. Anfangs war dies ein stabiles und nachhaltiges Geschäftsmodell. Mit dem wachsenden Auftragsvolumen trat jedoch zunehmend ein Problem in den Vordergrund: Die hohen Transportkosten schmälerten die Gewinnspanne immer stärker.

Typisch für EPS-Schaum ist sein großes Volumen bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht. Das führt dazu, dass ein Fahrzeug zwar schnell voll erscheint, tatsächlich aber nur wenig Materialgewicht transportiert. Die Auslastung beim Transport ist daher sehr gering. Um den normalen Rhythmus im Schaumstoff Recycling aufrechtzuerhalten, musste der Recycler immer häufiger zwischen Kundenstandort und eigener Anlage pendeln. Dadurch stiegen Kraftstoffkosten, Personalkosten und Fahrzeugverschleiß kontinuierlich an. Nach außen wirkte es so, als würden Arbeitsaufwand und Transportleistung steigen, doch die tatsächlich wirtschaftlich relevante Materialmenge nahm nicht im gleichen Maß zu.

EPS-Abfälle

Für diesen französischen Recycler war klar: Wenn das herkömmliche Sammel- und Transportsystem weitergeführt würde, ließe sich die Rentabilität kaum noch steigern. Im Gegenteil, es drohte ein Kreislauf zu entstehen, bei dem mit wachsendem Geschäft auch der Kostendruck immer weiter zunimmt.

Nach einer genauen Analyse wurde deutlich, dass der Kern des Problems im unverdichteten EPS-Schaum lag, der fast den gesamten Laderaum einnahm. Ein Lkw wirkte voll beladen, transportierte jedoch nur ein geringes Nutzgewicht. Das führte zwangsläufig zu mehr Abholfahrten und damit zu steigenden Logistikkosten. Sobald die Kosten schneller wachsen als die Erlöse aus dem Recycling, wird ein solches Kooperationsmodell langfristig schwer aufrechtzuerhalten.

Durch einen zufälligen Kontakt erfuhr der Recycler schließlich vom GreenMax Styroporverdichter und nahm aktiv Verbindung mit dem Team von GreenMax auf. Nach einer ersten Beratung und Bewertung entschied man sich dafür, den EPS Verdichter A-C200 direkt beim Kunden vor Ort zu installieren. So konnte das Volumen des EPS-Schaums unmittelbar an der Entstehungsquelle reduziert werden, was ein deutlich effizienteres Schaumstoff Recycling ermöglichte.

Styroporverdichter A-C200

Bei dieser Anlage handelt es sich um ein Recyclingsystem, das Schaumstoff physisch um das 50-Fache verdichten kann. Zunächst wird das Material zerkleinert, anschließend mit einer Schnecke stark verdichtet und zu hochdichten Blöcken ausgeformt. Der Styroporverdichter A-C200 verarbeitet rund 200 kg Abfall pro Stunde, arbeitet geruchsarm und benötigt wenig Energie. Die Gesamtleistung liegt bei weniger als 20 kW. Besonders geeignet ist die Maschine für feuchte Schaumstoffabfälle wie Fischkisten oder EPS-Material aus Bojenanwendungen.

Nach der Inbetriebnahme veränderte sich der gesamte Ablauf im Schaumstoff Recycling deutlich. Die beim Kunden anfallenden EPS-Abfälle wurden nicht länger über längere Zeit gesammelt und auf den Abtransport gewartet, sondern direkt dem EPS Verdichter zugeführt. Der zuvor lockere und sperrige Schaumstoff wurde schnell zu hochdichten Blöcken verdichtet, wodurch das Materialvolumen erheblich sank.

Für den Kunden bedeutete das, dass große Mengen an Schaumstoffabfällen, die zuvor Lager- und Arbeitsflächen blockierten, zeitnah verarbeitet werden konnten. Die Produktionsumgebung wurde sauberer, strukturierter und effizienter. Für den Recycler änderte sich die Transportgrundlage ebenfalls grundlegend: Statt hauptsächlich „Luft in Schaumform“ zu transportieren, wurden nun stabile und hochdichte Blöcke abgeholt, die sich deutlich besser verladen und transportieren lassen. Die Logistik verlagerte sich von häufigen Fahrten hin zu einem wesentlich effizienteren Modell mit geringerer Frequenz.

GreenMax EPS Verdichter

Durch den Einsatz des GreenMax Styroporverdichter A-C200 wurde ein Verdichtungsverhältnis von 50:1 erreicht. Das Volumen des EPS verringerte sich erheblich, sodass ein einzelnes Fahrzeug ein Vielfaches an verwertbarem Material transportieren konnte. Mit der deutlichen Reduzierung der Fahrten sanken auch Kraftstoffkosten, Personalkosten und Fahrzeugkosten. Die Gewinnspanne des Recyclers verbesserte sich dadurch spürbar. Gleichzeitig konnte das Unternehmen seinen Kunden wettbewerbsfähigere Preise anbieten, was die Stabilität und die langfristige Bindung der Zusammenarbeit zusätzlich stärkte.

Am Ende führte diese Lösung zu einem effizienten Schaumstoff Recycling und zu einem klaren Nutzen für beide Seiten: Der Kunde reduzierte die Ansammlung von Schaumstoffabfällen, sparte Lagerfläche und verbesserte das Management vor Ort. Der Recycler senkte seine Logistikkosten, steigerte die Transporteffizienz, gewann zusätzliche Gewinnspanne und schuf sich zugleich die Voraussetzungen, sein Geschäft weiter auszubauen.

Für diesen französischen Recycler bedeutete die Einführung des GreenMax EPS Verdichter weit mehr als nur die Anschaffung einer zusätzlichen Maschine. Sie stand für eine grundlegende Verbesserung des bestehenden Recyclingprozesses und des gesamten Betriebsmodells. Mit einer wirtschaftlicheren und gleichzeitig nachhaltigeren Lösung wurde die EPS-Rücknahme von einer immer belastenderen Aufgabe zu einem stabileren und zukunftsfähigeren Geschäftsmodell weiterentwickelt.

verdichtete Schaumstoffblöcke


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