XPS / Styrodur: Mit einem GREENMAX XPS-Verdichter zu mehr Materialwert und 100 % Recycling
XPS, extrudiertes Polystyrol und häufig als Styrodur bekannt, wird in Deutschland vor allem für Gebäudedämmung, Dachbau und Kühlhäuser eingesetzt. Wegen seines großen Volumens verursacht es jedoch hohe Abholkosten, großen Flächenbedarf und zusätzlichen Entsorgungsaufwand.
GREENMAX XPS-Verdichter verarbeiten XPS-Abfälle zu kompakten, transportfähigen Recyclingblöcken. Je nach Abfallmenge, Entsorgungskosten und Materialerlös kann sich die Investition innerhalb von ein bis zwei Jahren amortisieren.
Im Vergleich zu EPS beziehungsweise Styropor besitzt XPS eine höhere Dichte und Druckfestigkeit sowie gute Dämm- und Feuchtigkeitseigenschaften. Typische Einsatzbereiche sind:
· Fassaden-, Dach- und Fußbodendämmung
· Kühlhäuser und Isolierboxen
Saubere, sortenreine Produktionsabfälle eignen sich gut für das XPS-Recycling. Sie können zu Regranulat verarbeitet und für neue Dämmplatten oder andere Kunststoffprodukte genutzt werden.
Bei älteren Dämmstoffen aus Rückbau und Sanierung muss geprüft werden, ob sie HBCD enthalten. HBCD-haltige Materialien sind getrennt zu erfassen und vorschriftsgemäß zu behandeln. Saubere, HBCD-freie XPS-Abfälle eignen sich dagegen gut für die stoffliche Wiederverwertung.
Warum XPS-Abfälle nicht einfach entsorgt werden sollten: drei Vorteile des Styrodur-Recyclings
1. Abhol- und Transportkosten senken
XPS-Schaum ist leicht, aber sehr voluminös. Container und Fahrzeuge sind schnell gefüllt, obwohl nur wenig Material transportiert wird. Dadurch entstehen hohe Kosten für Lagerung, Abholung und Entsorgung.
Ein XPS-Verdichter reduziert das Volumen deutlich, erhöht das Ladegewicht und senkt Abholhäufigkeit sowie Flächenbedarf.
2. Abfälle getrennt und nachvollziehbar verwalten
In Deutschland gelten für gewerbliche sowie bestimmte Bau- und Abbruchabfälle Vorgaben zur getrennten Erfassung und Verwertung. Auch die europäische Verpackungsverordnung PPWR gewinnt an Bedeutung.
Eine eigene XPS-Recyclinglösung erleichtert Sammlung, Verdichtung, Dokumentation und Übergabe sauberer XPS-Abfälle an Recyclingbetriebe.
3. Aus Abfall einen verkaufsfähigen Rohstoff machen
Saubere, sortenreine XPS-Blöcke können je nach Qualität, Region und Marktlage etwa 300 bis 500 Euro pro Tonne erzielen. Ein fester Preis ist jedoch nicht garantiert.
Die verdichteten Blöcke dienen als Sekundärrohstoff für Dämmplatten, Kunststoffprofile und Spritzgussteile.
GREENMAX Maschinen für das XPS-Recycling
1. Kaltverdichtende XPS-Presse – Apolo-Serie
Die Apolo-Serie zerkleinert XPS-Abfälle und verdichtet sie per Schneckenpresstechnik im Verhältnis von bis zu 50:1 zu kompakten Blöcken.
Die XPS-Presse eignet sich besonders für saubere Produktionsabfälle und den kontinuierlichen Betrieb bei vergleichsweise niedrigem Energieverbrauch.
2. Thermischer Schmelzverdichter – Mars-Serie
Die Mars-Serie schmilzt zerkleinerte XPS-Abfälle durch kontrollierte Wärmezufuhr und formt sie zu hochverdichteten Schmelzblöcken. Das Volumen lässt sich um bis zu 90:1 reduzieren.
Der GREENMAX Schmelzverdichter ist ideal für Betriebe, die eine besonders hohe Volumenreduzierung und transportstabile Blöcke benötigen.
3. Styrodur-Zerkleinerer
Der Zerkleinerer verarbeitet XPS-Platten mit speziellen Schneidwerkzeugen zu gleichmäßigen Stücken von etwa 30 bis 50 mm. Anschließend kann das Material direkt in Säcke oder Big Bags gefüllt und platzsparend gelagert werden.

Praxisbeispiele aus dem Styrodur-Recycling
1. Emball’iso USA verwendet den GREENMAX M-C100 Schmelzverdichter, um XPS-Schnittabfälle aus der Herstellung von Isolierverpackungen für temperaturempfindliche Produkte und Kühlkettentransporte zu recyceln.
2. Ein Hersteller von XPS-Dämmplatten nutzt die GREENMAX A-C200 XPS-Presse, um Styrodur-Verschnitt aus seiner Produktionslinie zu verdichten.
Warum GREENMAX für das Styrodur-Recycling wählen?
1. Über 15 Jahre Erfahrung
GREENMAX entwickelt seit mehr als 15 Jahren Recyclinganlagen für Hart- und Weichschaumstoffe. Kunden in über 100 Ländern sowie zahlreiche Referenzen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen belegen die internationale Erfahrung.
2. Unterstützung beim Recyclingkreislauf
Neben der Maschine unterstützt GREENMAX bei der Vermarktung verdichteter Blöcke und der Suche nach Abnehmern. Je nach Region, Materialqualität und Menge können auch Rückkauf- oder Absatzlösungen geprüft werden.
3. Transparente ROI-Berechnung
Teilen Sie uns einfach Ihre monatliche XPS-Abfallmenge mit. Wir berechnen kostenlos Investition, Energie- und Personalkosten, Materialerlös sowie Amortisationszeit. Kontakt: info@greenmax-machine.com
4. Besichtigung und Materialtest
GREENMAX verfügt über Servicestandorte und Referenzkunden in Europa, Nordamerika und Südostasien. Je nach Verfügbarkeit sind Anlagenbesichtigungen oder Materialtests vor der Kaufentscheidung möglich.
5. Langfristiger technischer Support
Der Service umfasst Bedienvideos, Betriebsanleitungen, WhatsApp-Support, ein Jahr Gewährleistung auf zentrale Komponenten sowie die langfristige Bereitstellung von Ersatzteilen und Wartungshinweisen.
FAQ | Häufig gestellte Fragen zum XPS-Recycling
1. Kann gebrauchtes XPS mit Zement- oder Klebebandresten recycelt werden?
Saubere Produktionsreste eignen sich am besten. Leicht verschmutzte Baustellenabfälle können nach Vorsortierung verarbeitet werden, Verunreinigungen mindern jedoch den Materialwert.
Material mit viel Mörtel, Farbe, Metall oder anderen Fremdstoffen muss gründlich sortiert werden. Bei älteren Dämmstoffen ist außerdem auf HBCD zu prüfen.
2. Wie schnell amortisiert sich ein XPS-Verdichter?
Bei drei bis fünf Tonnen XPS-Abfall pro Monat kann sich die Anlage durch geringere Entsorgungskosten und Materialerlöse häufig innerhalb von ein bis zwei Jahren amortisieren.
Die tatsächliche Dauer hängt von Abfallmenge, Strom-, Personal- und Entsorgungskosten sowie dem Materialpreis ab.
3. Wird ein eigener Mitarbeiter benötigt?
Nein. GREENMAX Mars-Schmelzverdichter sind einfach zu bedienen und wartungsarm. Meist genügt ein Mitarbeiter für Materialaufgabe und Entnahme der Schmelzblöcke. Nach kurzer Einweisung kann die Anlage selbstständig bedient werden.
