Automotive EPP-Recycling: Wie eine Volumenreduzierung von 90:1 Lagerung und Transport verändert
Für Recycler, die EPP-Verpackungen aus der Automobilindustrie verarbeiten, liegt die Herausforderung meist nicht darin, ob sich EPP recyceln lässt. Entscheidend ist vielmehr, wie das Material effizient gesammelt, gelagert und in ausreichender Menge für den Weitertransport gebündelt werden kann.
EPP-Schutzteile und Verpackungen aus dem Automobilbereich sind leicht, beanspruchen aber viel Platz. Gelangt das Material lose ins Lager, sind die verfügbaren Flächen schnell belegt. Ohne vorherige Volumenreduzierung wird beim Transport daher ein erheblicher Teil der Fahrzeugkapazität faktisch für Luft genutzt.
Wer die Effizienz beim EPP-Recycling verbessern möchte, muss deshalb zunächst das Volumenproblem lösen.

Das Volumen beeinflusst direkt die Wirtschaftlichkeit beim expandiertes Polypropylen Recycling
Recycler sammeln EPP häufig bei verschiedenen Kunden aus der Automobilindustrie und lagern es zunächst im Recyclingbetrieb, bis eine geeignete Menge für den Transport erreicht ist. Lose EPP-Abfälle benötigen dafür jedoch viel Fläche. Mit wachsender Sammelmenge steigt entsprechend der Lagerdruck.
Auch wenn EPP einen Recyclingwert besitzt, bleibt die Transporteffizienz begrenzt, wenn ein Lkw bereits voll ist, obwohl nur eine vergleichsweise geringe Materialmenge geladen wurde.
Durch die Volumenreduzierung lässt sich auf derselben Fläche deutlich mehr EPP lagern. Dadurch müssen Transporte nicht allein wegen des großen Volumens häufiger organisiert werden. Gleichzeitig kann der Recycler größere Mengen sammeln und gebündelt an den nächsten Verarbeitungsschritt weitergeben.

Vom losen EPP zum Material mit höherer Dichte
Für EPP-Verpackungsabfälle aus der Automobilindustrie kann der Prozess wie folgt aufgebaut werden:
EPP sammeln → sortieren → zerkleinern → thermisch verdichten → lagern → transportieren
Der GREENMAX MARS PP-Schaum Schmelzer übernimmt vor allem die Zerkleinerung und Volumenreduzierung. Das EPP wird zunächst zerkleinert und anschließend durch thermische Verdichtung weiter reduziert. Dabei kann ein Verdichtungsverhältnis von bis zu 90:1 erreicht werden.
Nach der Verarbeitung ist das ursprünglich voluminöse EPP deutlich kompakter und weist eine höhere Dichte auf. Dadurch lässt es sich einfacher lagern und benötigt beim späteren Transport weniger Raum.
Für Recycler geht es bei der Verdichtung also nicht nur darum, „Schaum kleiner zu machen“. Entscheidend ist, die vorhandene Lager- und Transportfläche besser zu nutzen und mehr recyclingfähiges Material auf begrenztem Raum zu konzentrieren.

GREENMAX MARS für Recyclingbetriebe mit begrenztem Platzangebot
Der GREENMAX MARS EPP-Verdichter ist kompakt aufgebaut und vergleichsweise einfach zu bedienen. Für Recyclingbetriebe mit begrenzter Fläche lässt sich die Anlage deshalb leichter integrieren, ohne unnötig viel Platz zu beanspruchen.
Die Volumenreduzierung von 90:1 verringert den Flächenbedarf für loses EPP deutlich. Mit zunehmender Sammelmenge kann mehr verdichtetes Material im Betrieb gelagert und der Weitertransport entsprechend dem tatsächlichen Materialaufkommen geplant werden.
Für Recycler, die regelmäßig EPP-Verpackungen von Automobilzulieferern, Herstellern oder anderen Unternehmen der automobilen Lieferkette übernehmen, passt diese Vorgehensweise gut zu den täglichen Anforderungen an EPP-Recycling, Lagerung und Transport.

Häufige Fragen von Recyclern zu EPP und zur Anlagentechnik
1. Wie stark kann GREENMAX MARS das EPP-Volumen reduzieren?
GREENMAX MARS verarbeitet EPP durch Zerkleinerung und Hochtemperatur-Schmelzen. Dabei kann ein Verdichtungsverhältnis von bis zu 90:1 erreicht werden.
Die EPP-Verpackungen werden zunächst gleichmäßig zerkleinert. Sobald die Fragmente klein genug sind, gelangen sie in die Schmelzkammer. Dort wird das Material durch die hohe Temperatur nach und nach verflüssigt und anschließend kontinuierlich über eine Schnecke ausgeformt. Im entsprechenden Video lässt sich der gesamte Ablauf vom Zerkleinern bis zum fertigen verdichteten Block verfolgen.
Auch für EPP mit höherer Dichte von 60–80 kg/m³ verfügt GREENMAX über entsprechende Verarbeitungserfahrung. Dazu gehören beispielsweise eine zusätzliche Zerkleinerungsstufe und eine längere Verweilzeit des Materials in der Schmelzkammer.
2. Ist für den Betrieb eine speziell eingesetzte Bedienperson erforderlich?
Nein. GREENMAX MARS ist einfach zu bedienen. Im täglichen Betrieb erfolgt die Steuerung hauptsächlich über Temperaturregler sowie Start- und Stopptasten.
Zusätzlich stellt GREENMAX ausführliche Bedienungsanleitungen und Videos zur Verfügung. Nach einer Schulung von etwa 20 Minuten können Mitarbeitende die grundlegende Bedienung beherrschen und die Anlage sicher einsetzen.
3. Ist ein PP-Schaum Schmelzer sinnvoll, wenn aktuell nur geringe Abfallmengen anfallen, künftig aber mehr zu erwarten ist?
Das Modell GREENMAX MARS M-C50 ist sehr kompakt. Die benötigte Stellfläche entspricht ungefähr der Größe eines Kartons, zugleich ist die Maschine gut beweglich.
Wenn Sie bereits im Bereich expandiertes Polypropylen Recycling tätig sind, können Sie sich zunächst an GREENMAX wenden. Auf Basis Ihrer tatsächlichen Abfallmenge erstellen wir kostenlos einen passenden Recyclingplan. Darüber hinaus bietet GREENMAX auch den Ankauf verdichteter EPP-Blöcke an.
So erhalten Sie einen besseren Überblick über den gesamten Weg des EPP – von der Sammlung und Volumenreduzierung über die Granulierung und Regeneration bis hin zur Wiederverwendung.
Sie möchten prüfen, ob GREENMAX MARS zu Ihrem EPP-Aufkommen passt?
Kontaktieren Sie GREENMAX per E-Mail und lassen Sie sich eine passende Recyclinglösung ausarbeiten.
