EPP-Verpackungsabfälle bei Automotive Tier-1-Zulieferern sind nicht länger nur Entsorgungskosten

Für Automotive Tier-1-Zulieferer, die direkt an OEMs wie Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz oder Tesla liefern, ist die wirtschaftlichste EPP-Recycling Lösung nicht die fortlaufende kostenpflichtige Abholung. Sinnvoller ist es, die Volumenreduzierung, Verdichtung und Vermarktung der EPP-Verpackungsabfälle direkt im eigenen Werk umzusetzen.

Mit dem GREENMAX Verdichter für EPP-Schaum lassen sich lose EPP-Verpackungen zu hochverdichteten Blöcken verarbeiten. Dadurch werden Abfälle, die zuvor Lagerflächen, Gänge oder Verladebereiche blockiert haben, zu einem verkaufsfähigen Recyclingmaterial. So können Unternehmen nicht nur regelmäßige Entsorgungskosten einsparen, sondern auch kontinuierliche Erlöse erzielen. In vielen Projekten amortisiert sich die Investition in die Anlage innerhalb von 1 bis 2 Jahren.

ausgediente EPP-Verpackungen aus der Automobilindustrie

Wo entstehen EPP-Verpackungsabfälle bei Tier-1-Zulieferern?

Tier-1-Zulieferer liefern komplette Systeme und Module direkt an OEMs, zum Beispiel Sitzsysteme, Stoßfänger, Türen oder Batteriemodule. In der Beschaffung, Montage und Auslieferung von Autoteilen begleitet EPP-Verpackung nahezu die gesamte Logistikkette.

Auf der einen Seite werden elektronische Komponenten, Kunststoffspritzgussteile und andere Bauteile von Tier-2-Lieferanten häufig in EPP-Trays, Umlaufboxen oder Schutzverpackungen transportiert. Sobald die Bauteile entnommen und in die Produktion übergeben wurden, können beschädigte, abgenutzte oder nicht mehr passende EPP-Verpackungen oft nicht weiterverwendet werden.

Auf der anderen Seite müssen Tier-1-Zulieferer selbst EPP-Umlaufboxen und kundenspezifische Ladungsträger beschaffen, um fertige Module sicher an die Montagelinien der OEMs zu liefern. Bei Türsystemen kann eine EPP-Schutzverpackung beispielsweise rund 25 Euro pro Stück kosten. Nach mehreren Transport- und Umschlagprozessen entstehen jedoch Brüche, Verformungen oder Verschleiß, sodass die Verpackungen aus dem Umlauf genommen werden müssen.

Mit zunehmender Menge sammeln sich EPP-Abfälle in Lagerecken, Verladezonen oder Nebenflächen der Produktion. Sie belegen wertvolle Lager- und Produktionsfläche, erschweren interne Materialflüsse und beeinträchtigen das 5S-Management im Werk.

GREENMAX Verdichter für EPP-Schaum

Keine kostenpflichtige Entsorgung für EPP-Verpackungsabfälle

GREENMAX steht aktuell mit einem deutschen Tier-1-Unternehmen in Kontakt, das mehr als 80 Kunden aus der Automobilindustrie beliefert und hauptsächlich Türsysteme produziert. Durch den langfristigen Einsatz von EPP-Schutzverpackungen haben sich im Werk bereits rund 35 Tonnen ausgediente EPP-Verpackungen angesammelt.

Der Kunde hatte lokale Recycler kontaktiert und erhielt zunächst nur die Lösung einer kostenpflichtigen Abholung. Aus Sicht des Kunden war dies jedoch nicht wirtschaftlich: Jede EPP-Verpackung hatte ursprünglich etwa 25 Euro gekostet. Selbst wenn der Abfall keinen direkten Gewinn bringt, sollte seine Entsorgung nicht noch zusätzliche Kosten verursachen. Als der Kunde erfuhr, dass Recycler das Material nach der Abholung weiterverkaufen können, wurde der Wunsch nach einer eigenen EPP-Recycling-Lösung noch größer.

Für diesen Bedarf empfiehlt GREENMAX den Einsatz eines professionellen EPP-Kompressors. Die ausgedienten EPP-Verpackungen werden zerkleinert, verdichtet und anschließend als EPP-Blöcke an nachgelagerte PP-Verarbeiter verkauft oder direkt von GREENMAX zurückgekauft. Im Vergleich zu losen Verpackungen lassen sich die verdichteten Blöcke deutlich platzsparender im Werk lagern und effizienter per Lkw transportieren. So entsteht ein wirtschaftlicher Prozess für expandiertes Polypropylen Recycling.

Oberflächen-Fixierungseinheit

Vom Entsorgungsproblem zum verwertbaren EPP-Recycling-Material

Nachdem die Herausforderungen klar sind — große Abfallmengen, hohe Entsorgungskosten und steigende Anforderungen an nachhaltige Verpackungslösungen — wird die Frage entscheidend: Wie kann EPP ohne zusätzliche Belastung im Werk recycelt und wiederverwertet werden? GREENMAX bietet dafür eine praxistaugliche EPP-Recycling-Lösung.

1. Passende Anlagenauswahl für EPP-Schaum

GREENMAX empfiehlt vor allem die Zeus-Serie als kaltverdichtenden Verdichter für EPP-Schaum. Die Anlage zerkleinert und verdichtet loses EPP rein mechanisch über eine Schnecke und reduziert das Volumen auf etwa 1/50 der ursprünglichen Größe.

Damit die verdichteten Blöcke beim Transport zwischen verschiedenen Werken oder zu Recyclingpartnern stabil bleiben, ist der Zeus EPP-Kompressor mit einer Oberflächen-Fixierung ausgestattet. Die Oberfläche des Blocks wird leicht erhitzt und dadurch verfestigt, während das Material im Inneren nicht vollständig aufgeschmolzen wird. So bleiben die physikalischen Eigenschaften des EPP weitgehend erhalten.

Da die Verdichtung hauptsächlich über die Schnecke erfolgt, ist der Energieverbrauch im täglichen Betrieb vergleichsweise niedrig. Das hilft Unternehmen, nicht nur Lagerfläche, sondern auch laufende Betriebskosten zu reduzieren.

Kaltverdichtete EPP-Blöcke werden im europäischen Downstream-Markt gut angenommen. Der derzeitige Rückkaufpreis liegt stabil bei etwa 400 Euro pro Tonne. GREENMAX kann zudem einen direkten Rückkaufservice für EPP-Pressblöcke anbieten, sodass Tier-1-Zulieferer keine eigenen Abnehmer suchen müssen.

verdichtete EPP-Schaumblöcke

2. Klar berechenbarer Return on Investment

GREENMAX hat bereits für mehrere europäische Kunden Lösungen für expandiertes Polypropylen Recycling umgesetzt. In der Praxis zeigt sich: Unternehmen können nicht nur monatliche EPP-Entsorgungskosten reduzieren, sondern durch den Verkauf der verdichteten Blöcke zusätzliche Recycling-Erlöse erzielen. Die Investition in die Anlage amortisiert sich in vielen Fällen innerhalb von 1 bis 2 Jahren.

Für eine genaue Wirtschaftlichkeitsberechnung benötigt GREENMAX lediglich die durchschnittliche monatliche EPP-Abfallmenge. Auf dieser Basis können Anlagenkosten, Stromverbrauch, Logistikkosten, Blockverkaufspreise und potenzielle Erlöse transparent berechnet werden. So erhält der Kunde eine nachvollziehbare ROI-Übersicht vor der Investitionsentscheidung.

3. Reale Referenzen und Werksbesuche in Europa

GREENMAX verfügt über zahlreiche Referenzkunden in Europa, unter anderem im Raum Frankfurt, in der tschechischen Region Mittelböhmen und im Süden Polens. Dazu gehören auch langfristige Kunden, deren Anlagen bereits seit 12 Jahren stabil laufen.

Bei Bedarf kann GREENMAX Besuche in nahegelegenen Kundenwerken unterstützen. So können Interessenten die Arbeitsweise des Verdichters für EPP-Schaum, die Qualität der EPP-Blöcke und den tatsächlichen Recyclingprozess vor Ort prüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

EPP-Verpackungen bleiben wichtig — die Entsorgungslogik kann sich ändern

EPP-Verpackungen sind für die Automobil-Lieferkette unverzichtbar. Doch die Art, wie ausgediente Verpackungen behandelt werden, kann sich ändern. Für Automotive Tier-1-Zulieferer bedeutet der Aufbau eines EPP-Recycling-Prozesses nicht nur weniger Platzbedarf und geringere Entsorgungskosten, sondern auch eine bessere Einbindung von Verpackungsabfällen in das eigene Kreislaufwirtschaftskonzept.

GREENMAX liefert nicht nur einen EPP-Kompressor, sondern eine komplette EPP-Recycling-Lösung: von der Anlagenauswahl über die ROI-Berechnung bis hin zum Rückkauf der verdichteten Blöcke und realen Referenzprojekten. So können Tier-1-Zulieferer ihre EPP-Abfälle ohne zusätzlichen Personalaufwand von einem Kostenfaktor in eine verwertbare Ressource verwandeln und gleichzeitig Anforderungen der PPWR sowie ESG-Prüfungen von OEMs besser erfüllen.

Wenn Sie in Ihrem Werk mit großen Mengen an EPP-Verpackungsabfällen arbeiten, können Sie GREENMAX direkt kontaktieren, um eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr expandiertes Polypropylen Recycling zu erhalten.


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