Was tun bei angesammelten Flaschengetränken und Bierdosen? Recyclinglösung direkt beim Hersteller

Ich bin Hersteller von abgefüllten Softdrinks, Dosengetränken und Bierdosen.

Meine monatlichen Verkaufszahlen sind gut, und meine Produkte gelangen in Supermärkte und Convenience-Stores. Dennoch bleibt ein Teil der Ware aufgrund von Druckfehlern auf der Verpackung, Geschmacksrichtungen, die nicht zum Markt passen, oder wegen nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum unverkäuflich und wird aus den Regalen genommen. Mit der Zeit stapeln sich diese Produkte im Lager.

Ich habe versucht, die Flaschen manuell zu öffnen, die Flüssigkeit auszuschütten und die Dosen anschließend von Hand zu zerdrücken – doch die Arbeitskosten sind zu hoch. Auch habe ich Recyclingunternehmen in der Nähe beauftragt, die Ware abzuholen – aber das ist teuer und nicht immer rechtzeitig möglich. Deshalb überlege ich nun, ob sich diese überschüssigen Produkte direkt im Werk verarbeiten lassen, um sowohl ein umweltfreundliches Image zu zeigen als auch die Entsorgungskosten zu senken.

Dies beschreibt das typische Problem eines Getränkeherstellers bei der Behandlung nicht konformer Produkte im Werk – ein Problem, mit dem fast alle Produzenten konfrontiert sind. Im Folgenden erklärt GreenMax aus der Perspektive eines Recyclingexperten die wichtigsten Fragen, die Hersteller besonders interessieren.

GreenMax Schneckenverdichter P-C350

1)Als Hersteller: Wie sollten abgelaufene oder nicht konforme Flaschen- und Dosengetränke behandelt werden?

Die Getränkeflaschen Recycling Lösung von GreenMax basiert im Kern darauf, „ganze Flaschen bzw. ganze Dosen mit Restgetränken“ in zwei wiederverwertbare Ressourcen zu trennen und sie jeweils in geeignete Verwertungskanäle zu führen.

· Die enthaltene Flüssigkeit: Sobald sie zentral getrennt wird, kann sie je nach lokalen Vorschriften und Entsorgungswegen beispielsweise für Anwendungen im Zusammenhang mit Tierfutter genutzt oder in eine Behandlungskette für organische Flüssigabfälle bzw. Energieverwertung überführt werden.

· Die äußere Verpackung: Kunststoffflaschen (z. B. PET) und Metalldosen (z. B. Aluminiumdosen) sind selbst recycelbare Materialien. Nach der Sammlung können sie in den Recyclingkreislauf zurückgeführt werden und einen materiellen Wert erzeugen.

Der entscheidende Punkt ist daher nicht, ob diese Produkte entsorgt werden können, sondern ob eine effiziente Entleerung und Trennung von Getränkedosen und -flaschen möglich ist:

Flüssigkeit und Verpackung werden getrennt → die Verpackung wird zu handelbarem Recyclingmaterial → Entsorgungskosten können sich potenziell in Einnahmen verwandeln.

Angesammelte abgelaufene Getränke

2)Wie kann der Recyclingprozess konkret umgesetzt werden, um Arbeitsaufwand zu sparen, Platz zu reduzieren und die Anlage sauberer zu halten?

Wenn Getränkeflaschen Recycling direkt im Werk durchgeführt werden soll, ist der wichtigste Punkt:

Nicht mehr manuell entleeren, sondern den Prozess „Öffnen – Entleeren – Verdichten“ durch eine Maschine als kontinuierlichen Ablauf durchführen.

GreenMax empfiehlt dafür den Einsatz eines Schneckenverdichters P-C350, der die zentralen Arbeitsschritte übernimmt.

Die Funktionsweise dieser Entleerungsmaschine für Getränkeflaschen ist wie folgt:

· Nachdem Flaschen oder Getränkedosen in die Maschine gelangen, wird die Flüssigkeit in eine Sammelwanne ausgepresst.

· Anschließend wird sie über Rohrleitungen gesammelt und in einen vorgesehenen Bereich zur Entsorgung oder Weiterverarbeitung geleitet.

· Die Flaschen bzw. Dosen werden anschließend durch eine Schnecke verdichtet und möglichst weit entwässert, mit einem Entwässerungsgrad von bis zu 90 %.

· Am Ende entsteht ein trockeneres und kompakteres Pressmaterial, das leichter zu lagern und kostengünstiger zu transportieren ist.

Für Hersteller ergeben sich dadurch deutliche Vorteile:

· Verarbeitung direkt am Entstehungsort der Abfälle – Lagerflächen werden schneller frei.

· Sauberere Produktionsumgebung (weniger Leckagen und Geruchsquellen).

· Arbeitsaufwand reduziert sich von „Flaschen öffnen und Flüssigkeit ausgießen“ auf Materialzufuhr, Entnahme und regelmäßige Kontrolle.

· Sowohl Flüssigkeit als auch Verpackung werden in umweltgerechte Verwertungsketten überführt und können zusätzlichen Recyclingwert schaffen.

Getränkeflaschen Recycling

3)Wenn ich auch Tetra-Pak-Verpackungen, Joghurtbecher oder Behälter aus dem Haushaltsbereich habe – können diese ebenfalls verarbeitet werden?

Ja. In vielen Produktionsbetrieben bestehen „Ausschussprodukte“ nicht nur aus Flaschen und Dosen, sondern auch aus:

· Getränken in Tetra-Pak-Verpackungen

· Joghurtbechern

· Shampoo- oder Reinigungsmittelbehältern

Der GreenMax Schneckenverdichter P-C350 arbeitet mit einer kontinuierlichen Zerkleinerungs- und Pressbewegung der Schnecke und ermöglicht so eine durchgehende Verarbeitung nach dem Prinzip „Flüssigkeit auspressen + Verpackung verdichten“. Dadurch eignet sich die Anlage für ein breiteres Materialspektrum und kann die Entsorgungsanforderungen verschiedener Produktlinien abdecken, ohne dass Unternehmen für jede Verpackungsart separate Geräte anschaffen müssen.

Diese Entleerung Maschine für Getränkeflaschen kann nicht nur effizient die Entleerung und Trennung von Getränkedosen durchführen, sondern auch verschiedene Verpackungsmaterialien verarbeiten, darunter PET-Flaschen, Aluminiumdosen, Tetra-Pak-Verpackungen sowie flexible Kunststoffverpackungen.

Nicht konforme Bierdosen

4)Nachdem die Verpackungen verdichtet wurden – wie lassen sich die Recyclingmaterialien verkaufen? Wie können daraus nachhaltige Einnahmen entstehen?

Für Getränkehersteller ist beim Getränkeflaschen Recycling oft die wichtigste Frage:

Lässt sich das verarbeitete Material stabil verkaufen, sodass aus Abfall eine kontinuierliche Einnahmequelle wird?

· Kunststoffflaschen (z. B. PET): Sie können an nachgelagerte Wasch- oder Granulierbetriebe geliefert werden. Dort werden sie zu recycelten Kunststoffgranulaten verarbeitet, die z. B. für Fasern, Umreifungsbänder oder Folien eingesetzt werden. Teilweise können sie auch wieder in hochwertige Verpackungsanwendungen zurückgeführt werden.

· Aluminiumdosen: Nach Entwässerung und Verdichtung können sie in bestehende Recyclingkreisläufe gegeben und zu neuen Getränkedosen oder zu Aluminiumprodukten für die Automobil- oder Bauindustrie weiterverarbeitet werden.

Die nachgelagerten Märkte für PET-Flaschen und Aluminiumdosen sind etabliert und breit aufgestellt. Wenn die Transportkosten pro Einheit weiter reduziert werden sollen, kann nach dem Schneckenverdichter P-C350 zusätzlich eine Ballenpresse eingesetzt werden. Damit lassen sich Materialien zu etwa 300–500 kg schweren PET- oder Dosenballen pressen, was Transport und Übergabe deutlich effizienter macht.

Entleerung und Trennung von Getränkedosen

Durch die Entleerung und Trennung von Getränkedosen können abgelaufene oder nicht konforme Produkte von Getränkeherstellern in zwei Bestandteile getrennt werden: Getränkeflüssigkeit und Verpackung. Beide haben jeweils eigene Verwertungs- und Vermarktungswege. Dadurch wird nicht nur eine umweltgerechte Wiederverwertung der Verpackungen ermöglicht, sondern auch ein Teil der Produktionsverluste zurückgewonnen und die gesamten Entsorgungskosten reduziert.

Für Hersteller mit größeren Produktionsmengen ist eine gewisse Menge an Ausschuss pro Monat nahezu unvermeidlich. Daher ist eine solche Getränkeflaschen Recycling Lösung durchaus wirtschaftlich sinnvoll: Durch den Verkauf der getrennten Getränkeflüssigkeit und der Verpackungsmaterialien können zusätzliche Einnahmen erzielt werden, wodurch sich die Investition in den Schneckenverdichter P-C350 schneller amortisieren kann.


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